Q-School 2013 El Saler Ende

Ich habe mich sehr gut auf die Second Stage der Q-School 2013 vorbereitet. Unter anderem habe ich eine Woche in Catalunya trainiert und gespielt- hier war mein Gefühl sehr gut und ich habe sehr viel gelernt als ich in El Saler gespielt habe. Für mich war es das erste mal als Spieler in der Second Stage, daher war ich natürlich etwas aufgeregt und unsicher. 

Es ist sehr wichtig, sich auf seine Sache zu konzentrieren und sein Spiel zu machen, unabhängig davon wie die anderen Teilnehmer spielen. Leider ist mir dies nicht so gelungen, wie ich es mir gerne gewünscht hätte.Ich habe mir fest vorgenommen die Unkonzentration, Nervosität und das ständige " wie spielen wohl die anderen?" am Start liegen zu lassen und mich ganz auf mich zu konzentrieren.

Die erste Runde wird super gespielt und dann wird das Feld schlechter. Leider konnte ich es nicht glauben und habe mich mit meiner 73 in Runde 1 schlecht gefühlt. Motiviert wollte ich in Runde zwei Alles geben und aufholen. Diese Aufholjagt ist dann in die falsche Richtung gelaufen. Nur das Feld hat sich wie gewusst und doch anders erwartet wieder verschlechtert. Es wäre für mich gut gewesen eine 71 oder 72 zu spielen, um gute Chancen zu haben. Ich ging von einer 67 oder 68 aus, setzte mich hiermit unter einen sehr hohen Anspruch an mich selbst und konnte dem Druck leider nicht standhalten. 

 

Was sich jetzt wieder bestätigt hat und was ich nur jedem, der das liest, empfehlen kann ist:

Konzentriere dich in jedem Turnier auf dein eigenes Spiel und versuche immer das Beste zu erreichen, was an dem Tag drin ist. Es ist dabei egal, was gewesen ist, oder noch kommt. Mann hat ja nur über sein Spiel die Kontrolle. Es hilft einem sehr selten sich den Druck zu erhöhen, weil man von anderen wieder Bestleistungen erwartet, die sie warscheinlich nicht bringen werden.

Natürlich ist es ein super Gefühl, wenn man mit der Runde fertig ist, auf das Leaderboard guckt und feststellt, die anderen haben ja auch wieder nicht perfekt gespielt. Der Gedanke kommt dann immer: "Hätte ich das gewusst, dann hätte ich nicht so ein Stress gehabt und besser gespielt." 

 

Es ist wie ein Teufelskreislauf, den ich durchbrechen muss, damit mir der Fehler nicht immer und immer wieder selber unterläuft. Nun heißt es für mich: Trainieren, trainieren, trainieren....

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